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Jinal Tamszuqo
Demonstration zur Unterstützung der syrischen Tscherkessen in Berlin, 24.11.2012 und beginnende Lobbyarbeit für die TSCHERKESSICHE FRAGE
21 Aralık 2012 Cuma Saat 23:35

Am 24.11.2012 trafen Schamis und ich in Berlin ein. Dort war eine Demonstration vor der russischen Botschaft geplant. Organisiert wurde diese Veranstaltung diesmal von einer Arbeitsgruppe, die neben den TSCHERKESSICHEN PATRIOTEN in Europa auch aus anderen Gruppierungen, bzw. Einzelpersonen bestand. Timur Schowgen, Vorstand des EURO-XASE und wichtiges Mitglied im Nordkaukaischen Kulturverein Berlin, wie auch Doganay Yilmaz, erster Vorsitzender des TSCHERKESSICHEN KULTURVEREINS Hamburg, nahmen auch teil und organisierten auch jeweils weitere Personen.

Wir starteten am Sonntag Vormittag um 10 Uhr und blieben dort bis 16 Uhr. Im Laufe der Stunden wurden wir immer mehr Personen, bis wir am Nachmittag 25 Personen aus Berlin, Hannover, Hamburg, Bremen, Kiel, Berlin, Köln und Frankfurt waren, die zum großen Teil extra zu dieser Veranstaltung angereist waren.

Wie auch schon bei unserer Demonstration vorm UN-Gebäude in Bonn vor ein paar Wochen, kamen mehrere Passanten, darunter mehrere Fotojournalisten, Angehörige anderer Nordkaukasischer Völker, Deutsche und Russen zu uns, um mehr Informationen zu bekommen. Sie wollten wissen, wer wir sind und was unser Anliegen ist. Alle waren sehr überrascht von der Tscherkessichen Thematik zu hören und wünschten uns Glück, auch die Russen.

Die Journalisten machten Fotos, gaben uns ihre Webside-Adresse, wo wir ihre Fotos einsehen können und wollten weiter über Tscherkessen recherchieren.

Der TSCHERKESSICHE KULTURVEREIN BERLIN hatte die Gelegenheit allerdings leider nicht genutzt, Farbe für unsere Landsleute in Srien zu bekennen. Auch die anderen Vereine: Köln, München, Bremen, Münster und Wuppertal und auch der Vorstand der FDTKV zeigten leider weder Beteiligung, noch moralische Unterstützung! Politisch aktiv für die eigenen Interessen einzutreten, ist ihnen nach Jahrzehnten der Passivität scheinbar immer noch zu neu und fremd. Hoffentlich wird sich das in Zukunft ändern.

Positiv zu konnotieren ist, dass im Vergleich zur ersten „Syrien Demo“ in Berlin, einige Wochen zuvor, sich die Teilnehmerzahl verfünffacht!! hat, von damals 5, auf 25 Personen. Wenn es so weitergeht, kann man viel Hoffnung haben.

Abends gab es dann noch ein Treffen im NORDKAUKASISCHEN KULTURVEREIN, wo wir über weitere mögliche Aktivitäten sprachen. Weiterhin positiv zu konnotieren ist, dass die Gespräche mit Timur sachlich verliefen, der bis vor wenigen Monaten noch die aus der Türkei stammenden Slogans: „Die Tscherkessichen Patrioten sind Nazis!“ und den Wortvergleich zwischen „Patrioten“ und „Yoghurt“, der im Türkischen ähnlich klingt, nicht mehr zum Besten gab. Findet da ein Umdenken beim EURO-XASE statt? Werden die zukünftigen Diskussionen sachlicher werden? Die Zeit wird es zeigen.

Im Vorfeld unserer Fahrt nach Berlin hatte ich für Schamis und mich auch zwei Treffen mit Sarah Reinke, Russlandexpertin der Gesellschaft für bedrohte Völker und Manfred Quiring, ehemaliger Russlandkorrespondent der „WELT“ und Ko-Autor des Buches „Pulverfass Kaukasus“ verabredet. Diese Treffen fanden dann am Montag statt. Wir vertieften unsere Kontakte, tauschten uns über mögliche weitere Zusammenarbeit, die Situation im Kaukasus, die TSCHERKESSICHE FRAGE und die Entwicklungen in der Russischen Föderation aus. Zur Sprache kamen auch allgemeine Belange der Menschenrechte und der Rechte indigener Völker und wie diese zu stärken seien.

Nachmittags fuhren wir dann gemeinsam nach Köln und dann weiter nach Frankfurt zurück. Nun gilt es zu warten, wie sich die „Samen“ die wir gesetzt haben, weiter entwickeln werden.














Jinal Tamszuqo- Deutschland




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