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Jinal Tamszuqo
Unsere Erste "Konferenz" in Köln
31 Aralık 2010 Cuma Saat 01:00

Ich werde heute einen kurzen info über das erste offene politische Forum vom 19.12.2010 geben.

Vorab möchte ich über die Entwicklungen im Vorfeld unserer Konferenz berichten, um dann auf die Konferenz selber und sich daran anschließende Projekte eingehe.

Das Ganze nahm seinen Anfang am 22ten Mai 2010 in Berlin. Dort fand eine Demonstration vorm russischen Konsulat statt, wo begonnen wurde, die europäische Öffentlichkeit auf den Genozid, den das zaristische Russland an der Tscherkessischen Nation verübt hatte, aufmerksam zu machen. 

Im Nachgang der Demonstration wurde in kleinen Gruppen weiter diskutiert, welche Möglichkeiten und Hindernisse es gibt, die tscherkessische Nationalpolitik weiter aufzubauen. Personen. Mehrere Personen, welche die Meinung hatten, es müsse etwas in dieser Richtung getan werden, trafen sich dann im Juli zu einen Sondierungstreffen, um die verschiedenen Meinungen klar zu machen und weitere Schritte zu planen. Es herrschten unterschiedliche Meinungen. 

Wir drei (Mesut Cetin, Schamis Hatko und Inal Tamzok), die anschließend die Konferenz organisierten, entdeckten, dass wir in wichtigen Punkten einer Meinung sind: Politische Aktivitäten sollten mit dem Vorstand der Föderation vorher besprochen werden und es muss eine innere Umstrukturierung der Föderationen und der lokalen Vereine geschehen. 

Es war klar, dass dieses nicht ohne Widerstand geschehen würde, aber man wollte keine weiteren Vereinen oder Organisationen gründen, da das der Spaltungstendenz Vorschub leisten würde. Wir wollten einen inneren „Trieb“ aufbauen gegen die Kräfte, die seit Jahrzehnten dafür sorgten, dass unsere Organisationen politisch so inaktiv sind und gleichzeitig einen offenen Diskussionsraum schaffen, wo angefangen wird, über die verschiedenen politischen Meinungen und Ziele miteinander zu diskutieren.

Im August gab es dann das erste Treffen mit dem Vorstand der Föderation in Hannover. Die Zielrichtung wurde klar gemacht. Darauf fand die konkrete Planung statt. Erste Eröffnung des Forums sollte in Hamburg im Oktober auf der Großveranstaltung sein. Wegen Konflikten im Hamburger Verein musste diese Veranstaltung allerdings abgesagt werden. Daraufhin wurde die Sache ganz in die eigene Hand genommen und eine eigene Konferenz geplant.

Wir überlegten, was das Ziel genau sein sollte: 

Erstens war es uns wichtig deutlich zu machen, dass politische Aktivitäten der Diaspora in keinem Widerspruch zu den Interessen der Heimat stehen, sondern diese im Gegenteil sogar stärken würden. Jedoch sollten solche Aktivitäten aufeinander abgestimmt werden. 

Zweitens wollten wir zeigen, dass es inzwischen sehr gut möglich ist, per Internet, die Verbindungen zwischen Heimat und Diaspora zu stärken und dass es kein Monopol mehr auf diese Verbindungen gibt. Dass es nicht mehr stimmt, dass bestimmte Personen das alleinige Sprachrohr der Heimat sind. Darum stellten wir eine Rednerliste mit nahmhaften Persönlichkeiten und hohem Ansehen zusammen: Chermit Muhdin, 2ter Vorsitzender des TSCHERKESSISCHEN WELTVERBANDES, Arambi Hapai, der, während wir die Konferenz planten, noch 1ter Vorsitzendes das ADYGE XASE VON ADYGEA war, Adnan Khuade, einer der ersten Rückkehrer, politischer Aktivist, und Murat Berzeg, Präsident des TSCHERKESSISCHEN KONGRESSES VON ADIGEY. 

Drittens wollten wir die Idee von CHERKESSIA anfangen zu diskutieren. CHERKESSIA, ist erstens die historische Heimat der Tscherkessen und zweitens die Zukunft. Eine zukünftige einheitliche tscherkessische Republik im Nordkaukasus in den historischen Grenzen. 

Viertens wollten wir Zeichen dahingehend setzen, dass es möglich ist, offen und respektvoll miteinander über die adygeische Politik zu diskutieren, ohne in persönliche Feindschaften zu verfallen, wie es in der Vergangenheit oftmals passiert ist.

Als die Ziele definiert wurden, fingen wir an die Einladungen zu entwerfen und vorab schon mit einzelnen Personen und den Vorständen in einigen Vereinen über unser Vorhaben zu informieren. 

Nachdem die Einladungen rausgeschickt wurden, mussten wir ein Paar Überraschungen erfahren, wie z.B. wochenlange fehlerhafte Gerücht, die Redner aus dem Kaukasus wüssten gar nichts davon oder hätten schon abgesagt, an der Konferenz teilzunehmen bzw. die Konferenz finde gar nicht statt. Hinzu kam noch, dass die Redner aus dem Vorstand der FDTKV nun doch nicht teilnahmen; wir mussten sie wieder aus der Rednerliste streichen. 

Als die Konferenz näher rückte, spielte schließlich auch das Wetter gegen uns, sodass ein Großteil der Teilnehmer, die aus verschiedenen Städten anreisen wollten, absagen mussten. Unser Techniker und ein Redner konnten auch nicht kommen, sodass wir uns selber darum kümmern mussten, was am Tag der Konferenz schließlich zu Verzögerungen und Kommunikationsproblemen führte. Schließlich und trotz allem konnten wir mit Teilnehmern aus beiden Föderationen starten. 

Arambi Hapai sprach über die kürzlich stattgefundene Konferenz in Brüssel und dass seiner Meinung nach die Heimat bei solchen Aktivitäten besser einbezogen werden sollte. Seiner Meinung nach thematisierte die brüßler Veranstaltung auch nicht die Kernprobleme der Tscherkessen und er unterstrich, dass der Titel TSCHERKESSE klar für die ADYGER reserviert bleiben sollte. Man sollte nicht andere Völker darunter subsumieren, weil das zu Verwirrungen führen würde.

Murat Berzeg betonte, wie wichtig politische Aktivitäten und eine Arbeit zur Anerkennung des Genozids auch für die Heimat ist. Er sprach auch darüber, dass nun mehr und mehr junge Tscherkessen das politische Ruder in den verschiedenen tscherkessischen Organisationen übernehmen sollten, sich bislang aber eher zahm verhielten.

Eine schöne Überraschung war, (da er an dem Tag als Gast beı Khuade Adnan war) dass Tsches Ruslan, PRÄSIDENT DES TSCHERKESSISCHEN KONGRESSES VON KABARDINO- BALKARIEN, an der Konferenz teilnahm. Er erzälte uns, warum es für uns wichtig ist, den Genozid und die Vertreibung der Tscherkessen, weltweıt bekannt zu machen und Annerkennug dafür zu verlangen. Als Antwort auf eine Frage sagte Ruslan: “Abhasian ist jetzt ein selbständiger Staat und Partner Russlands. Darüber zu diskutieren bringt uns nichts. Wir Tscherkessen müssen uns auf unsere Probleme konzentieren und unseren eigenen Weg gehen”.  

Schamis Hatko referierte über die Vision von CHERKESSIA. Diese Idee würde nun auch in der Heimat mehr und mehr diskutiert werden. „Alle unsere Aktivitäten sollten uns CHERKESSIA näher bringen und die Hoffnung dafür vergrößern. Jede Natıon hat eine Heimat und jede Heimat hat eine Nation. Wir müssen auch eine Natıon werden, wir müssen auch eine Heımat haben. Unsere Heimat und unsere Zukunft ist CHERKESSIA. Und ohne CHERKESSIA werden wir Tscherkessen keine Zukunft haben. Lasst uns „EINS“ werden, die Einheit der Tscherkessen schaffen und um eine Nation auf CHERKESSIA zu werden kämpfen. In Europa haben wır große Möglichkeiten dafür.“

Drei Gäste, die seit einigen Jahren in Deutschland leben, aber ursprünglich aus Karatschai-Tscherkessien stammten, brachten sehr emotionsgelande Blickpunkte in die Diskussion ein. Sie sprachen über die jüngsten Vorkommnisse in Moskau und wie viele Tscherkessen dort seit längerem Opfer von russischen Nazis wurden, ohne dass der russische Staat sich um eine angemessene Aufklärung bemüht.

Arif Ünal, Abgeordneter im Parlament von Nordrhein-Westphalen, der durch seine Kontakte von CIRCASSIAN NETWORK von der Veranstaltung erfuhr, hielt eine spontane Rede darüber, dass es sehr kontraproduktiv sei, bei einer so kleinen Volksgruppe, zwei, miteinander im Konflikt liegende Dachverbände in Europa, zu haben. Er empfahl auch, dass sich die Diasporatscherkessen mehr mit anderen unterdrückten Volksgruppen koordinieren. Das würde zu einer gegenseitigen Stärkung führen. Weiterhin sagte Herr Ünal Unterstützung zu, wenn man das Genozidthema einer breiteren Öffentlichkeit, z.B. in Brüssel, vorstellen wolle.

Zusammenfassend war diese erste Konferenz unserer Meinung nach trotz einiger Anfangsschwierigkeiten erfolgreich und weitere Veranstaltungen sind für nächstes Jahr in anderen Städten Deutschlands geplant, um den gemeinsamen Diskussionsprozess fortzuführen und zu konkreten Veränderungen und Projekten zu kommen.




badinokue

Ich grüße dich nibjeugh und euch nibjeughxe,

Solange Genozid und verteibung nicht politisiert wird bzw. ist,wird kein Adighe xase einen Gewicht und stellenwert sich erkämpfen bzw. bekommen.

Soykirim ve sürgün Siyasilestirilmedikce hicbir Adighe Xase bir Agirligin ve yerin mücadelesini kendisi veremeyecektir.

Adighe soykirim ve sürgünü siyasilestirilmelidir.
Genozid und vertreibun der Adighe muss politisiert werden.

Shuipsou/Fipsou

03 Şubat 2011 Perşembe Saat 19:16

Blenawo Erkan

Batıray bey'in o yazısı tam bir yanlışlıklar komedyası. Zeki bey'in eleştirilerine imzamı atarım. Yazmak istediklerimin neredeyse tamamını yazmış. Çerkes halkı bakalım bu türden yanlış otomatı gibi davranan insanlara daha ne kadar sabır gösterebilecek.

23 Ocak 2011 Pazar Saat 19:54

ABIDE Zeki

Sayin Batiray Ozbek son zamanlarda ilginc ve bir o kadar da tutarsiz onermelerde bulunmaya basladi. Ilgili sitede yayinlanan son yazisi skandal niteliginde. Kisisel yorumlariyla susleyerek olusturdugu "Cerkesya Kronolojisi"nden sonra belki bu tur yazilara da sasirmamaliyiz. Ancak bu sefer mantik sinirlarinin da otesine gecmis bulunuyor.
"Peki son yıllarda genosidin soğumaya fırsat bulmadan gündemde tutulmasının bir nedeni mi var acaba? Tüm dikkatlerin genoside yönlendirilmesinin ne getirisi, ne götürüsü var?" diye soruyor. Ardindan da ekliyor:
"Diyelim ki, Rusya genosidi tanıdı ve gelin vatanınıza dönün yerleşin dediği varsayımından hareket ederek diasporadaki toplumumuza hadi Marj desek kaç kişi dönecek acaba? On mu, yüz mü, bin mi?
Bana göre bin ideal bir sayı. Nedeni ise milli duygularımız genoside uğradı da ondan."
Sonra yine ayni soruyu tekrarliyor: "Evet genosidi kabul ettirmek güzel bir şey ama neden, niçin?"
Bravo Batiray Bey! 150 yil once vatanlarindan surulen insanlarin torunlarina "nasil ve nicin Osmanli'ya geldiklerini" dogru sekilde anlatmaz, "surgun" yerine "goc" der, soykirimin lafini bile etmezseniz nasil olur da bu insanlarin vatanlarina donmesini beklersiniz? Boyle bir mantik olur mu?
Lutfen Batiray Bey'in su yazdigini dikkatle okuyun, sayin yorumcular: "Asimilenin son doruğuna ulaşıldığı milli benliğin tamamen yıkıldığı diasporada dikkatler genoside yöneltiliyor ki, can çekişen milli benliğimizi bir an önce mezara gömelim."
Bu kadarina da pes dogrusu! Bu cumlenin mantik olculeri icerisinde bir izahati olabilir mi? Cerkesler hakkinda yazi yazmak bu kadar kolay mi?
Madem "soykirim" ve "surgun" kavramlari sizi rahatsiz ediyor, konusmayin, yazmayin o zaman Batiray Bey. Ama bu tarihi gercekleri dile getiren insanlari da dilinize dolamayin bir zahmet!
Cerkes halkina selam ve sabir dileklerimle

18 Ocak 2011 Salı Saat 23:14
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